Ja, Sie lesen richtig. So früh haben wir noch nie mit der Weinernte begonnen, so rasch war sie noch nie vorbei.
Die Lese war also kurz – und auch die Ernte fällt heuer etwas schlanker aus. Durchschnittlich ernteten wir um 30 Prozent weniger als 2025, an manchen Stellen um 50 Prozent – wobei das vergangene Jahr auch ein Ausreißer nach oben war. 30 Prozent mehr als im Durchschnitt brachten wir letztes Jahr ein. Das relativiert das heurige Ergebnis:
Eine kurze Rebsorten-Conclusio zur Ernte 2026
 Schwer hatte es der GRÜNE VELTLINER. In besonders exponierten Lagen mit leichten Böden lieferte er gar rund 70 Prozent weniger, die Beeren waren sehr klein. Eine erfreuliche Ausnahme bilden hier unsere 48-jährigen Rebstöcke: Der Veltliner ist saftig, die Trauben waren prall und gesund.
Beim noch jungen WELSCHRIESLING war’s ein wenig heikler. Mit Tröpfchen-bewässerung konnten wir allerdings eine ganz gute Schadensbegrenzung betreiben. Etwa 20 Prozent weniger Menge können wir gut wegstecken.
Und wie sieht es bei unseren Hauptrebsorten WEISSBURGUNDER und RIESLING aus? Der Riesling kam überraschend gut mit der Trockenheit zurecht – vielleicht auch dank unserer biologischen Bewirtschaftung. Besonders freut mich, dass die Säure schön knackig geblieben ist.
Am allerbesten ging’s dem Weißburgunder mit der Hitze und Trockenheit . Und ja: Über die super Qualität meiner Lieblingssorte ♥️ freu ich mich ganz besonders. Und darüber, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: Der Weißburgunder ist meiner! The winner takes it all! |